Aktuell

Vorübergehende Schliessung unserer Angebote

Aufgrund der Einschränkungen durch den Coronavirus (COVID-19) hat sich die Situation für die Sexarbeiter*innen zugespitzt. Viele hatten in den letzten Wochen wenig Arbeit. Ab sofort und vorübergehend ist Sexarbeit verboten. Dies bringt die Sexarbeiter*innen in eine aussergewöhnlich schwierige Situation, da für sie ab sofort die einzige Einnahmequelle wegfällt. 

Der Verein LISA fordert die Sexarbeiter*innen dazu auf, in ihr Heimatland zu reisen solange es noch möglich ist und unterstützt bei der Organisation der Reise. LISA klärt zur Zeit mit verschiedenen Ämtern, welche unkomplizierten und raschen Möglichkeiten es gibt.

Unsere Angebote "Mittagstisch ROSA" und "Container hotspot" sind zur Zeit geschlossen.

Neues Präsidium

 

An der 7. Mitgliederversammlung vom 9. Mai 2019 im MaiHof wurden für das Co-Präsidium Iris Heydrich und Katharina Hubacher gewählt. Seit Yvonne Schärlis Rücktritt als Präsidentin im August 2018 hat Iris Heydrich das Präsidium a.i. übernommen. Zudem wurde Anita Schmidlin aus dem Vorstand verabschiedet. Sie war Vorstandsmitglied seit der Gründung des Vereins. 

 

Illegalität statt Schutz

Der Verein LISA fordert in seiner Antwort auf die Vernehmlassung zum Gesetz über die "Änderung des Gewerbepolizeigesetzes zur Regelung des Sexgewerbes", dass Kleinstbetriebe mit einer Ausnamebestimmung von der Bewilligungspflicht befreit werden. Der Verein ist überzeugt, dass sich mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf die Sexarbeit in geschlossene Räume oder in die Illegalität verschiebt.


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