LISAcare

Niederschwelliges und kostengünstiges Gesundheitsangebot

Unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Günthert im gyn-zentrum am Bahnhof Luzern führt der Verein LISA das niederschwellige und kostengünstige Gesundheitsangebot LISAcare für Sexarbeiter*innen.

Diese vulnerable Zielgruppe wird aus finanziellen und strukturellen Gründen von der regulären medizinischen Grundversorgung zu wenig erreicht. Darunter leidet der allgemeine Gesundheitszustand, sexuell übertragbare Infektionen bleiben oft unentdeckt und unbehandelt. Ungenügendes Wissen über Verhütung führt immer wieder zu ungewollten Schwangerschaften und verstärken die sozialen Probleme.

Mit diesem spezialisierten Angebot kann die Situation verbessert werden. Das gyn-zentrum bietet u.a. Prävention, Testing, Beratung und Behandlung von sexuell übertragbaren Infektionen an. Damit trägt das Angebot zur Zielerreichung des nationalen Programms HIV und STI (sexuell übertragbare Infektionen) des Bundes bei.

Finanziert wird das Angebot zu gleichen Teilen vom Kanton Luzern und vom Bundesamt für Gesundheit, BAG. Die Sexarbeiter*innen beteiligen sich mit einem Pauschalbeitrag an die Konsultationen. Für ihre Eigenleistungen muss der Verein LISA Spendengelder auftreiben.

 

 

Durch die Zusammenarbeit zwischen LISA, gyn-zentrum und weiteren relevanten Stellen kann der Zielgruppe eine ganzheitliche und kostengünstige Unterstützung angeboten werden.