Ehrenamtliche Zusammenarbeit

Dank der Mitarbeit vieler engagierter Frauen und Männer im Hintergrund, kann der Verein LISA seine Ziele erreichen. Stellvertretend für viele ehrenamtlich Mitarbeitende äusseren sich untenstehende Personen. Allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebührt ein grosses Dankeschön.

«Was die Sexarbeitenden brauchen, ist nicht Mitleid,

sondern Anerkennung. Wir sollten akzeptieren, dass sie einer ganz normalen

Arbeit nachgehen, die in der Gesellschaft ganz offensichtlich auf eine

Nachfrage stösst.»

 

– Dominik Studer, für LISA in der Öffentlichkeitsarbeit tätig.


«Meine Mitarbeit beim Verein LISA ist (vor allem) präventiver Art. Mit meiner Präsenz im Container kann ich Krankheiten frühzeitig erkennen und behandeln oder auch mal verhindern. Die Situation der Sexarbeitenden in Luzern beurteile ich als sehr verletzbar. Die Frauen können meist die Sprache nicht und haben kaum Kenntnisse über Rechte und Pflichten. So können sie sich nicht wehren und werden ausgenutzt: von den Freiern, Zuhältern, aber auch Wohnungsvermietern usw. LISA schafft Schutz und Solidarität für die Frauen.»

 

– Brigitte Schubiger, im ehrenamtlichen Einsatz als Dr. med.



«Die Frauen sind nicht zu beneiden. Sie kommen aus armen Ländern, studieren dort oder haben eine Familie durchzubringen. Sie müssen Geld verdienen. Es ist ein schwieriger Job, die Frauen sind Gefahren ausgesetzt. Ich bin froh, dass es den Verein LISA gibt, der sich um die Frauen kümmert.»

 

– Hans-Jörg Müller, mit Engagement für LISA



«Ich finde LISA enorm wichtig, weil jemand für die prekäre Situation der Sexarbeitenden Verantwortung übernimmt. Der Verein wird als unabhängige Organisation von den Sexarbeitenden akzeptiert. Zudem trägt er die prekäre Situation im Ibach an die Öffentlichkeit und sagt: "Schaut doch mal hin, was hier geschieht." Diese Aufklärung ist so wichtig.»

 

– Barbara Wey, im ehrenamtlichen Einsatz als Dr. med.



«Gäbe es den Verein LISA nicht, wäre die Situation für die Sexarbeitenden im Ibach-Quartier eine Katastrophe. Dort herrscht Nacht und Nebel. Gäbe es irgendwelche Probleme, erhielten sie weit und breit keine Hilfe. Dank LISA haben die Frauen einen warmen Ort und bekommen auf ihre Fragen Antworten.»

 

– Melchior Rohrer, für LISA als «gute Seele» unterwegs